Gruppen

In meiner Zeit als Gruppentherapeutin in einer psychosomatischen Rehaklinik entdeckte ich meine Leidenschaft für das therapeutische Arbeiten mit Gruppen und freue mich, diese nun auch in meiner Praxis anbieten zu können. Eine Gruppentherapie bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ihre eigenen Kompetenzen (wieder) zu entdecken und verschiedene Problembereiche gemeinsam mit anderen zu bewältigen (z.B. soziale Ängste, Selbstunsicherheit, Schmerzen).

Dabei bietet die Gruppe einen sicheren Rahmen für Lernprozesse, das Ausprobieren und Überprüfen von neuem Verhalten. Als Voraussetzung für eine vertrauensvolle Atmosphäre in der Gruppe, verpflichten sich die Teilnehmenden zur Verschwiegenheit. Als besonderes Angebot für Erwachsene biete ich eine Entspannungsgruppe für Menschen mit Krebserkrankung an. Alle Gruppenangebote finden in der Kleingruppe mit 4-6 Teilnehmenden statt. Folgende Gruppen biete ich an:

Gruppentherapie für Jugendliche und junge Erwachsenen (16. Bis 21. LJ) mit sozialer Phobie / sozialen Ängsten

Die Soziale Phobie ist eine der häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter und löst bei den Betroffenen oftmals eine Reihe begleitender Probleme wie Depressionen oder Essstörungen aus. Der Schwerpunkt der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie liegt auf der gezielten Veränderung von ungünstigen Aufmerksamkeitsprozessen, Vorstellungen und Sicherheitsverhaltensweisen.

Inhalte der Gruppentherapie:

  • Psychoedukation zum Störungsbild der Sozialen Phobie
  • Eigene Hemmnisse im Alltag herausfinden
  • Lösungen im Umgang mit den eigenen Schwierigkeiten finden
  • Verhaltensexperimenten und Rollenspiele
  • Herausfinden, wie ich zu einem besseren Selbstwert komme

Begleitend finden zwei Elternsitzungen statt, mit folgenden Inhalten:

  • Einführung in die kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung
  • Information über das Krankheitsbild der Sozialen Phobie
  • Unterstützendes Elternverhalten
  • Rückfallprophylaxe

Rahmen:

12 Gruppentermine in wöchentlichem Abstand und zwei Elternabende, vorab finden zwei Einzelgespräche mit Jugendlichem/jungen Erwachsenen und ggf. deren Bezugspersonen statt.

Start:

Ab Mai 2019

Termin:

Mittwoch: 17.00 (Dauer: 90 Min)

Kosten:

55 Euro pro Gruppensitzung, 90 Euro pro Einzelgespräch

 

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Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche (12. bis 17. Lebensjahr) mit chronischen Schmerzen

Dieses Gruppenangebot lehnt sich an das Konzept ALLES IM KOPF! von Andrea Kaindl an, welches in vielen Jahren der praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entstanden ist. Kinder und Jugendliche erlernen in dieser Gruppe Strategien und Einstellungen, die einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper in den Mittelpunkt stellen und Wohlbefinden und Freude in den Alltag zurückkehren lassen.

Inhalte der Gruppentherapie:

  • Psychoedukation
  • Schmerzgeschehen verstehen lernen
  • Möglichkeiten kennenlernen, auf Schmerzerleben Einfluss zu nehmen
  • Symptome sowohl für Wohlbefinden als auch für Stress identifizieren lernen
  • Kennenlernen von individuellen Stressbewältigungsmöglichkeiten
  • Über die Bedeutung von Pausen und Abwechslung in der Alltagsgestaltung erfahren
  • Den Einfluss von negativen Gedanken auf Stress- und Schmerzerleben kennen und diese hilfreich beeinflussen lernen
  • Stärkung des Selbstvertrauens Techniken der Schmerzbewältigung durch Ablenkung

Begleitend finden zwei Elternsitzungen statt, mit folgenden Inhalten:

  • Psychoedukation
  • Informationen und Inhalte der Gruppensitzungen
  • Tipps zum Umsetzen des Erlernten Tipps zum Umgang mit Rückfällen

Rahmen:

Sechs Gruppentermine (Dauer: 90 Min) in wöchentlichem Abstand und zwei Elternabende (Dauer: 90 Min.), vorab finden zwei Einzelgespräche mit Kind/Jugendlichem und Bezugspersonen statt, außerdem ein Auswertungsgespräch (Dauer: 45 Min) nach Beendigung der Behandlung.

Start:

ab Mai 2019

Termin:

Dienstag: 18.30 (Dauer: 90 Min.)

Kosten:

55 Euro pro Gruppensitzung, 90 Euro pro Einzelgespräch

 

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Entspannungsgruppe für Menschen mit Krebserkrankung

Viele Krebspatienten kennen Gefühle wie innere Unruhe, Nervosität und Angst.

Müdigkeit, Abgeschlagenheit, körperliche Verspannungen sowie Anspannung während und nach einer Krebstherapie sind belastend. Dazu können neue Anforderungen im Alltag hinzukommen.

Entspannungsverfahren können Krebspatienten helfen, Verspannungen und Verkrampfungen zu lösen, Ängste zu mildern und die eigenen Kräfte zu stärken.

Es gibt viele verschiedene Entspannungsmethoden – alle Verfahren wirken auf neuronaler Ebene: Der sogenannte Parasympathikus (Ruhenerv) wird aktiviert, während der Sympathikus, der leistungssteigernde Impulse an die Organe sendet, gehemmt wird, so dass Entspannung eintritt.

In der Entspannungsgruppe haben Sie die Möglichkeit, drei Verfahren kennenzulernen und zu üben:

Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobsen

Die progressive Muskelentspannung (PME) ist ein Verfahren, bei dem durch die willentliche An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Es geht darum, einzelne Muskelgruppen im Körper zunächst anzuspannen, die Spannung für einige Sekunden zu halten und dann die Körperpartien wieder zu entspannen. Auf diese Weise wird der Körper schrittweise gelockert und schließlich ganz entspannt, sodass auch Schmerzen reduziert werden.

Imaginationsübungen

Bei Imaginationsübungen stellt man sich angenehme Bilder vor, die positive Gefühle wecken. Zunächst werden die Übenden in einen entspannten Zustand geführt. Im Anschluss stellt man sich beispielsweise einen ganz persönlichen Ort der Ruhe und der Kraft vor. Das Vergegenwärtigen dieser Bilder führt zu körperlichen und seelischen Reaktionen: Puls und Atmung werden langsamer, der Blutdruck sinkt etwas ab und der Körper regeneriert sich. Die angenehmen Empfindungen lassen einen zur Ruhe kommen und gestärkt in den Alltag zurückkehren.

Achtsamkeitsbasierte Verfahren

In der achtsamkeitsbasierten Gruppentherapie nach Williams et al. & Jon Kabat-Zinn wird Achtsamkeit mit praktischen Übungen (Sitzmeditation, Yoga, Achtsamkeit im Alltag u.a.) vermittelt. Darüber hinaus wird Achtsamkeit angewandt, um zu lernen, aus typisch ängstlichen, depressiven oder aus Stressreaktionsmustern auszusteigen. Nach Jon Kabat-Zinn ist Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht und nicht wertend ist.

Wirksamkeit von Entspannungsverfahren

Die Lebensqualität von Krebspatienten in Therapie und Nachsorge erhöht sich durch die Anwendung von Entspannungsübungen.

„Die Wirksamkeit von Entspannungsverfahren, insbesondere zur Reduzierung von Angst und Übelkeit, aber auch zur Verbesserung der Lebensqualität und Verminderung der psychischen Belastung kann somit als belegt gelten“, so die Aussage der interdisziplinären S3-Leitlinie Psychoonkologie.

Was kann erreicht werden:

  • Verbesserung des Wohlbefindens
  • Reduktion von Übelkeit und Stress
  • Mehr Lebensqualität
  • Reduzierung von Depressivität
  • Reduzierung von psychischer Belastung
  • Aktivierung der Körperwahrnehmung
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Reduzierung der Angstgefühle
  • Schmerzbewältigungsfähigkeit

Rahmen:

6 Gruppentermine in wöchentlichem Abstand. Dieses Gruppenangebot ist offen konzipiert, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Start:

2. Mai 2019

Termin:

Donnerstag: 10.00 (Dauer: 90 Min)

Kosten:

55 Euro pro Gruppensitzung

 

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Weitere Angebote

Mein Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr sowie an Eltern und an Familien, die mit ihrer aktuellen Lebenssituation unzufrieden sind und an einer Veränderung arbeiten möchten.

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